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34MethodeMachbarkeitsstudie · 2 Min. Lesezeit

Machbarkeitsstudie: wann sie sich lohnt

Eine Machbarkeitsstudie beantwortet mit kleinem Budget die Fragen, an denen ein großes scheitern könnte: Ist das Ziel technisch erreichbar, trägt es wirtschaftlich, und über welchen Weg? Sie reduziert das Risiko, bevor die teuren Entscheidungen fallen.

Am Anfang eines Projekts ist der Gestaltungsspielraum groß und wenig Geld gebunden; mit jedem Schritt kehrt sich dieses Verhältnis mehr und mehr um. Wer früh Klarheit schafft, entscheidet dort, wo Ändern noch billig ist.

Sinnvoll ist eine Machbarkeitsstudie, wenn drei Dinge zusammenkommen: Die technische oder wirtschaftliche Machbarkeit ist unsicher, der Investitionseinsatz ist hoch, und der Umsetzungspfad ist noch unklar. Trifft das zu, klärt eine überschaubare Vorarbeit die entscheidenden Fragen – bevor Sie sich festlegen.

Die Kosten einer Änderung steigen über den Projektverlauf steil an. Früh entschieden, ist Ändern billig; spät entschieden, teuer.Machbarkeitsstudiekleines Budgetgroßes RisikoKosten einer ÄnderungKonzeptEntwicklungUmsetzungBetrieb
Am Anfang ist der Gestaltungsspielraum groß und Ändern billig. Mit jedem Schritt steigt der Preis einer Korrektur – nicht linear, sondern steil. Deshalb liegt der Hebel vorne.

Untersuchungen über den gesamten Projektverlauf zeigen: Ein Fehler, der in der Konzeptphase erkannt wird, kostet einen Bruchteil dessen, was seine Korrektur in der Umsetzung oder im Betrieb kostet. Je später ein Fehler auffällt, desto mehr Entscheidungen und Bauteile hängen bereits an ihm und müssen mitgeändert werden.

„Eine Machbarkeitsstudie kauft keine Sicherheit, sondern Information – und Information ist am Anfang am billigsten, weil noch nichts auf ihr aufgebaut wurde.“

Dasselbe Muster zeigt die Forschung zum Front-End Loading bei Investitionsprojekten: Wer früh sauber plant, senkt am Ende Kosten, Bauzeit und Änderungsaufwand messbar. Ein paar Prozent des Projektbudgets vorne investiert zahlen sich hinten mehrfach aus.

Wann sie sich nicht lohnt

Ist die Machbarkeit klar und der Weg bekannt, brauchen Sie keine Studie – dann kostet sie nur Zeit. Der Zweck einer Machbarkeitsstudie ist es, Unsicherheit zu verringern; wo diese von vornherein fehlt, bringt die Studie keinen Erkenntnisgewinn.

Wir sagen Ihnen vorab, welcher Fall vorliegt. Manchmal ist die ehrlichste Antwort: Die Studie sparen Sie sich – und wir fangen direkt mit der Umsetzung an.


Quellen

  1. Haskins, B., Stecklein, J., Dick, B., Moroney, G., Lovell, R., Dabney, J. B. (2004): Error Cost Escalation Through the Project Life Cycle – INCOSE International Symposium (Cost-to-fix steigt exponentiell über den Projektverlauf).
  2. Gibson, G. E., Hamilton, M. R. (1994): Analysis of Pre-Project Planning Effort and Success Variables for Capital Facility Projects – Construction Industry Institute (Nutzen von Front-End Planning für Kosten und Termine).

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Je genauer Sie beschreiben, was Sie brauchen, desto genauer können wir sagen, was es kostet.

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