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22KostenAngebot · 2 Min. Lesezeit

Was Produktentwicklung wirklich kostet – realistisch gedacht

Ein niedriger Angebotspreis sagt noch nichts darüber, was ein Projekt am Ende wirklich kostet. Wenn Sie mit uns arbeiten, bekommen Sie eine Zahl, die der Realität entspricht – auch wenn sie nicht die bequemste ist.

Man kann bei einer Entwicklung selten alles im Vorfeld genau definieren. Deshalb rechnen wir nach tatsächlichem Aufwand ab. Diese Form der Abrechnung bleibt auch dann ehrlich, wenn sich Dinge im Projekt noch bewegen, weil sie nur verrechnet, was tatsächlich geleistet wurde – ein Festpreis müsste dieselbe Unsicherheit als Risikozuschlag einpreisen. Aber Sie bekommen dazu eine qualifizierte Schätzung: einen Mindest- und einen Maximalwert.

Diesen Korridor garantieren wir – für den Leistungsumfang, auf dessen Basis wir das Angebot gelegt haben. Bleibt der Umfang, bleibt der Preis im Rahmen. Ändern Sie etwas daran, wirkt sich das auf den Preis aus, und Sie erfahren es vorher, nicht auf der Schlussrechnung. Was wir nicht tun: den Rahmen aus eigenem Antrieb überschreiten.

Unser Angebot bleibt im vereinbarten Min–Max-Korridor. Das Lockangebot der Konkurrenz startet darunter und durchbricht ihn später nach oben.KostenProjektverlauf →Unser Korridor · garantiert Min–MaxLockangebottatsächliche Kosten
Das Lockangebot beginnt unter unserem Korridor – und liegt am Ende weit darüber. Unser Angebot bleibt im vereinbarten Band: nie unter dem Mindest-, nie über dem Maximalwert.

Warum Sie günstigere Angebote bekommen werden

Sie werden günstigere Angebote erhalten – in der EU und außerhalb. Das sagen wir offen. Nur arbeitet die Konkurrenz hier oft nach demselben Muster: Sie bekommen ein Angebot auf die Minimalanforderungen, das günstig aussieht. Im Kleingedruckten steht, dass nach Aufwand abgerechnet wird und der Entwickler bei Überschreitung „lediglich Kontakt aufnimmt“.

Das tut er dann auch. Nur stecken Sie zu diesem Zeitpunkt oft bereits fünfstellig im Projekt und haben kaum eine Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand den Anbieter zu wechseln. Dass man an einem laufenden Projekt festhält, in das man schon viel gesteckt hat, ist kein Zufall – die Forschung nennt es den Sunk-Cost-Effekt.

Nach unserer Erfahrung ist eine deutliche Überschreitung des Initialangebots bei vielen Anbietern nicht die Ausnahme, sondern eingeplant. Das deckt sich mit dem, was die Forschung an großen Infrastrukturprojekten zeigt: Dort sind Kostenüberschreitungen eher die Regel als die Ausnahme.

Wie wir gegensteuern

Damit das unseren Kunden nicht passiert, kommunizieren wir – in Wort und Schrift. Wir vergleichen den Aufwand während des Projekts fortlaufend mit dem angebotenen Korridor. Änderungen passieren immer, das lässt sich nicht abschaffen. Aber wer sie früh kommen sieht, kann sie einordnen, bevor sie den Rahmen sprengen. Und wenn eine Änderung den Preis bewegt, besprechen wir das, solange Sie noch entscheiden können.

Mit einem Lockangebot lässt sich ein Auftrag gewinnen; ob der Kunde ein zweites Mal kommt, hängt davon ab, ob der zugesagte Rahmen gehalten wurde. Langfristig besteht ein Ingenieurbüro nur durch Kunden, die wiederkommen.


Quellen

  1. Flyvbjerg, Holm, Buhl – What Causes Cost Overrun in Transport Infrastructure Projects? (Transport Reviews, 2004) – Kostenüberschreitungen über 258 Projekte, ein globales Muster.
  2. Keil, Truex, Mixon – The Effects of Sunk Cost and Project Completion on IT Project Escalation (IEEE Transactions on Engineering Management) – warum man an teuren Projekten festhält.

IDEA e.U. · Determined Innovation

Ein Vorhaben, das ein ehrliches Angebot verdient?

Je genauer Sie beschreiben, was Sie brauchen, desto genauer können wir sagen, was es kostet.

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