Vom One-Stop-Shop zum Einzelartikel
Manche Firmen kommen mit einer Idee zu uns, andere mit einem fertig entwickelten Produkt, für das nur noch die Kleinserie fehlt. Deshalb übernehmen wir so viel von der Entwicklung, wie Sie vergeben möchten.
Ein Produkt beginnt mit einer Idee. Im besten Fall endet dieser Weg mit der sechsten Generation eines lukrativen Produkts. Dazwischen liegt ein langer Prozess, den man nach Cooper in Phasen denkt, die durch klare Entscheidungspunkte – bei Cooper die Gates – getrennt sind: von der Idee bis zum Launch, Entscheidung für Entscheidung.
Diesen Weg durchläuft jedes Produkt; offen ist nur, wer welchen Abschnitt geht. Genau dort fügen wir uns ein, in dem Umfang, den Sie festlegen.
Den ganzen Weg – oder ein Stück
Sie können uns Ihre Idee mit wenigen Worten erklären, und wir übernehmen den kompletten Prozess. An vereinbarten Meilensteinen zeigen wir Ihnen, wo das Projekt steht und was als Nächstes ansteht, bis der letzte erreicht ist und Sie Ihre Idee in Händen halten.
Oder Sie wollen Kosten sparen und uns gezielt einsetzen. Wir liefern die Konzeption, Ihr Team bekommt einen Arbeitspaket-Plan und entwickelt das Produkt. Nun möchten Sie eine Kleinserie herstellen? Hier steigen wir wieder ein. Das ist selektives Sourcing: Man teilt den Prozess in Module und vergibt nur die, die man selbst nicht abdecken kann oder will. Ideal ist, die Pakete so abzugrenzen, dass jedes Paket in sich wirtschaftlich bleibt. Nicht zu vergessen: Es gibt Transaktionskosten, und auch Kommunikation kostet etwas!
Ohne Personalrisiko
Einen Mitarbeiter müssen Sie finden, einschulen und auslasten, während Sie an Fristen und Verpflichtungen gebunden bleiben. Auch wir müssen uns in Ihr Thema einarbeiten. Der Unterschied ist: Sie setzen uns ein, wenn Sie uns brauchen, und beenden die Zusammenarbeit zu einem definierten Zeitpunkt abrupt – genau in dem Moment, in dem Ihr Mitarbeiter aus dem Krankenstand zurück ist oder Ihre Konstrukteurin die Karenz verlässt.
Jeder unerwartete Ausfall gefährdet das Projekt, und die Frage, die man sich stellen muss, ist eine Risikofrage: Ein Auftrag, der nicht erfüllt wird, und ein Meilenstein, der nicht erreicht wird, kosten Mittel – nicht nur Geld, sondern auch Reputation, die sich schwerer beziffern lässt, aber ebenso einen Wert hat. Stellt man diese Werte den Kosten einer externen Dienstleistung gegenüber, entsteht eine belastbare Entscheidungsgrundlage: Liegen die drohenden Ausfallkosten über den Mehrkosten der Dienstleistung, sind diese Mehrkosten der Preis dafür, Liefertermin und Reputation zu sichern.
Aufbau des eigenen Know-hows
Wenn Sie die Kompetenzen im eigenen Haus bündeln möchten, unterstützen wir Sie auch dabei. Wir gehen die Entwicklung mit Ihnen gemeinsam so nah, wie Sie dies wünschen. Wir erstellen Schulungsunterlagen, helfen beim Aufbau eigener Produktions-Kapazitäten und klären mit Ihnen, welche Fertigungsanlagen Sie brauchen und wie Sie selbst Prototyping betreiben können. Wir liefern nicht nur Hardware, sondern auch den Prozess, wie Sie dazu kommen.
Gerade wo viele Iterationen und viele Prototypen notwendig sind, nehmen unsere Kunden die Erprobung oft lieber selbst in die Hand. Wir unterstützen dabei, dass die Ergebnisse sauber protokolliert und dokumentiert werden.
Quellen
- Robert G. Cooper – Stage-Gate Systems: A New Tool for Managing New Products (Business Horizons, 1990) – der Prozess von der Idee zum Launch in Phasen.
- Medina Serrano, R., González Ramírez, M. R., Gascó, J. – Should we make or buy? An update and review (European Research on Management and Business Economics, Bd. 24, 2018) – zum selektiven Vergeben einzelner Module.
IDEA e.U. · Determined Innovation